Regie des Lebens

"You are your message!

> Regie des Lebens

Methodik und Formate aus Film & Fernsehen

„Ich hab 25 Jahre lang Menschen für TV Reportagen und Dokumentationen interviewt und immer daran gearbeitet, ihr Licht zum Leuchten zu bringen... "Regie des Lebens" lädt TeilnehmerInnen dazu ein, neue Perspektiven und Visionen durch Methoden aus dem TV/Kinobusiness in Kombination mit NLP-Formaten sehr spielerisch zu erarbeiten. Es geht darum, die Fantasie (die Grundlage für jegliches Denken in die Zukunft) anzukurbeln und dadurch aus einem „...ist eh alles super"-Stuck State rauszukommen.“

Neurolinguistisches Programmieren

NLP benutzt die Sprache, um die Grenzen des eigenen Weltbildes zu ergründen und über sie hinauszuwachsen. Die Vorannahmen des NLP beruhen auf neurologischen, linguistischen, psychologischen, sozialen und systemischen Erkenntnissen. Eine der Vorannahmen ist: "Mehr Optionen zu haben ist besser als eine Option zu haben", eine andere: "Die Landkarte ist nicht das Territorium", also das eigene Weltbild bildet nicht eine universelle Realität ab. NLP bietet eine Denk- & Frage-Struktur, die durch schrittweise Anwendung von jedeRm sofort umgesetzt werden kann, die/der das möchte.


Psychodrama

Psychodrama ist ein in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts von Jacob Levy Moreno entwickeltes Verfahren des Coaching. Moreno bezeichnete das Psychodrama in einem viel zitierten Ausspruch als "Methode ..., die die Wahrheit der Seele durch Handeln ergründet" (Moreno 1959). Heikle Lebenssituationen werden im sicheren Rahmen des Psychodramas nachgespielt, angehalten, analysiert und verändert, um daraus neue Erkenntnisse, Gefühlszustände und Handlungsoptionen zu gewinnen. "Psychodrama ist eine Co-Konstruktion von Wirklichkeit in der surplus reality", oder für Science Fiction Fans: ein Holodeck des Lebens.

Das Leben - ein Film

"Im normalen (Zeit-)Ablauf unseres Lebens, in dem wir meist in alles mögliche verwickelt sind, können wir den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr sehen. Erst der Lebensfilm … ermöglicht die Übersicht und entschließt damit den Sinn hinter allem Geschehen.

In einem gewissen Rahmen verschaffen uns auch Filme genau diesen großen Überblick. Sie erlauben uns ebenfalls, Lebensgeschichten zu überschauen und bieten damit die Chance, die Sinnhaftigkeit des Lebens besser zu begreifen. Um bei dem gerade erwähnten Bild zu bleiben: Wir sehen den Wald wieder in seiner Gesamtheit und Bedeutung. Von oben und außen betrachtet sind auch ganz deutlich jene Bäume zu erkennen, die verdorrt oder fehl am Platz sind oder gar nicht in diesen Wald passen.

Ganz Ähnliches kann beim Erleben eines Filmes geschehen. Steht ein Film auf irgendeine Art und Weise mit uns, und unserer Lebensgeschichte in Resonanz, sind wir innerlich berührt. Zwar mit etwas Abstand, aber doch spürbar fühlen und erleben wir mit. … Diese Gleichzeitigkeit von Berührten und distanziertem Überblick ermöglicht den Prozess der Selbsterkenntnis. Es mag durchaus sein, dass uns dieser Schritt nicht wirklich bewusst ist, aber innere Bilder wirken (im positiven und im negativen Sinn). Die Sprache unseres Unterbewusstseins ist eine Bildersprache, was sie zur universellen Muttersprache aller Menschen macht. Ein Bild sagt mehr als tausend Worte. Bilder kennen keine Begrenzungen. Vom ersten bis zum letzten Moment leben wir im Kreis unserer inneren Bilder. Erinnerungen, Träume, Vorstellungen - all das sind die Bilder unserer Geschichte und machen das gelebte Leben erst lebendig.

So gesehen, ist jede Lebensgeschichte eine Filmgeschichte. Die Geschichten, die das Leben schreibt , sind in ihrer wahrhaft unendlichen Vielfalt der Stoff, aus dem auch jeder Film seine Geschichte webt.“

- Rüdiger Dahlke, „Die Hollywood Therapie“, 2018, S.461

"The main reason, why people are so unhappy these days is, that they confuse thinking with remembering."
- Richard Bandler

> Neurolinguistisches Programmieren

Richard Bandler & John Grinder

Das Neuro-Linguistische Programmieren wurde von dem damaligen Mathematikstudenten und späteren Psychologen Richard Bandler und dem Linguisten John Grinder Anfang der 1970er Jahre an der University of California in Santa Cruz entwickelt. Es war als neues Verfahren der Kurzzeit-Psychotherapie konzipiert. Sie definierten NLP als das Studium der Struktur subjektiver Erfahrung und der Folgerungen daraus.

Die meisten NLP-Anwender und -Verbände betrachten NLP weder als Wissenschaft noch als eine Form der Psychotherapie, sondern als ein Modell menschlichen Lernens und menschlicher Kommunikation.  Es gehört heute neben einigen anderen Verfahren zu den am weitesten verbreiteten Methoden der Kommunikations- und Verhaltenstrainings auf dem Weiterbildungsmarkt.

NLP goes Hollywood

Obwohl ich mich jahrelang mit der Produktion von Fernsehformaten auseinandergesetzt habe, kam es mir nicht in den Sinn, mein damaliges Bild von NLP zu hinterfragen – „eine Rethoriktechnik, die von Politikern zur Gesprächssteuerung eingesetzt wird“, war ich sicher. Über einen Facebook-Kontakt habe ich dann die NLP Akademie Wien und René Otto Knorr entdeckt und mich auf das Abenteuer eingelassen. Nach Basic, Practitioner, Master, Hypnose, LSB (laufend) und Trainer-Ausbildungen habe ich mein Denken strukturiert, mich selbst in mein Weltbild integriert und biete anderen Impulse und Fragestellungen, durch die sie achtsamer, wertschätzender, fokusierter und freundvoller die Gegenwart gestalten – und die Regie in ihrem Leben übernehmen.

"Wherever you go,
there you are."

> Manfred Hoschek

Der 46-jährige Linzer maturierte 1993 am BRG Urfahr. Bereits während der Schulzeit war Manfred Hoschek Austauschschüler an der Dubois High School Wyoming in den USA und schloss diese Schule auch 1992 mit der Graduation ab. Es folgte eine einjährige Schauspielausbildung am Franz Schubert Konservatorium in Wien, der Beginn eines Lehramtsstudiums für Englisch und Geschichte sowie ein Studienaustausch am King Alfred´s College of Higher Education in Winchester.

Ab 1997 sammelte Manfred Hoschek Berufserfahrung als freiberuflicher Redakteur, Cutter und Kameramann bei diversen kommerziellen Radio- und Fernsehsendern in Oberösterreich. Von 2000 bis 2003 war er im ORF Landesstudio Oberösterreich als Radio- und Fernsehredakteur sowohl in der Unterhaltungsabteilung wie auch im „aktuellen Dienst“ tätig. Er moderierte die Radio-Sendungen "Nummer 1" (12:00-15:00) und den "Treffpunkt Oberösterreich" (15:00-18:00). Als Fernseh-Moderator führte er durch die Sendung "Oberösterreich Heute" (19:00 ORF2).

Ab April 2003 war er im ORF-Zentrum in Wien, wo er Formate wie „Seitenblicke“, „25- das Magazin“, „wie bitte?“ oder „Rat mal, wer zum Essen kommt“ gestaltete.

2007 wurde die 15teilige Reihe „Kulinarische Weltreise“, bei der Manfred Hoschek Regie geführt hat, als beste Dokumentation des Jahres mit dem österreichischen Fernsehpreis „Romy“ ausgezeichnet. Als Produzent, Moderator und Regisseur folgte er mit Kameramann Matthias Trinkl den Spuren des Romanhelden Phileas Fogg auf einer „Reise um die Welt in 80 Tagen“ im Jahr 2008 für „wie bitte?“ (ORF1), „Reisezeit“ (ORF2) und zwei halbstündige Dokus auf 3SAT.

Zum Auftakt des Kulturhauptstadtjahres 2009 führte Hoschek Regie bei dem 45minütigen kulinarischen Städteporträt über seine Heimatstadt für die Reihe „Aufgetischt“ (ORF2/3SAT), die er 2010 mit "Grinzing", "Südliche Weststeiermark", "die süße Wienerstadt", „Piber - Heimat der Lipizzaner“ und einigen mehr bis 2012 fortsetzte.

Neben eigenen Produktionen (“Die Schwestern – 30 Jahre Perpetuelle Indulgenz“) gestaltete und konzipierte Hoschek Dokumentationen („Österrreichbild“-ORF2, “Die P38 - Der Flug des Phönix, ServusTV) und Magazinbeiträge für Produktionsfirmen im Auftrag des öffentlich-rechtlichen und privaten Fernsehens.

Von November 2011 war Hoschek als Regisseur, Senior Producer und Formatentwickler für die Wiener Produktionsfirma West4Media tätig, die sich auf das Premium Segment spezialisiert hat und in den Jahren 2009 und 2010 eine „Emmy“ für die Produktion des „Red Bull Air Race bekommen hat. Bei West4Media war Hoschek als Content Verantwortlicher auch für die Qualität aller TV Produktionen verantwortlich und gestaltete als Regisseur Formate für ORF („DOKeins: Erziehung – nicht genügend?“, „Die Stunde der Sieger“ (Fußballer-Porträts), u.a.) und ServusTV („Genforschung – Fluch oder Segen“, „Österreich rüstet auf“, u.a.).

Seit 2016 ist Manfred Hoschek freier Regisseur für Dokumentationen und Reportagen.