Regie des Lebens

Denken vs. Erinnern

„Der Grund warum so viele Menschen heute unglücklich sind, ist, weil sie Denken und Erinnern verwechseln. Sie glauben, dass sie Denken, aber tatsächlich Erinnern sie sich.“ Wir sehen zum Beispiel unsere Zigaretten auf dem Tisch liegen und erinnern uns daran, wie wir auch beim letzten Mal nicht nein sagen konnten und eine geraucht haben... so wie auch davor. Und wir rauchen eine und beim nächsten Mal erinnern wir uns, wie wir nicht nein sagen konnten und bei dem anderen Mal davor, war es auch so... und selbst, wenn wir einen inneren Kampf ausfechten, rauchen wir eine, weil wir uns erinnern, dass es immer so war. Das kann man jetzt auch auf nicht zum Sport gehen, zu viel Essen, ständig gestresst, ständig genervt, ständig angegriffen, und so weiter ... umlegen. Einer der Gründe dafür, dass wir uns eher „erinnern“ als „kognitiv konstruieren/denken“ ist, dass wir in einem System aufwachsen, dass ideal von unseren Eltern erdacht wurde, aber in dem Moment, wo es da war auch schon wieder veraltet war, weil sich die Welt, weil sich die Menschen, weil man sich selbst schon weiterentwickelt hat. Um möglichst gut diesem System gerecht zu werden („ich bin nicht gut genug...“), arbeiten wir uns von einer Stufe in die nächste, in vorgefertigte „Kasteln“, die wir möglichst gut ausfüllen. Haben wir den Kindergarten geschafft, dann dürfen wir in die Volkschule, sind wir besser gehen wir ins Gymnasium und wenn wir noch besser sind gehen wir auf die Uni und dann bekommen wir bessere Jobs und dann gibt’s mehr Geld in der Pension und wenn wir gut waren dürfen wir in den Himmel. Die Belohnung ist immer in der nächsten Stufe. Und diese Stufen sind von unseren Eltern, Großeltern, ... geschaffen worden, weil sie zu ihrer Zeit die beste Form dargestellt haben. ... und dann hat sich die Welt weitergedreht, und wir erfüllen ein Kastel nach dem anderen und fühlen uns ständig eingesperrt, nicht anerkannt, sinnlos und hoffnungslos. Deshalb ist es wichtig sein Denken, das cognitive Konstruierens oder „Fantasieren“ aktive zu beeinflussen und zu steuern. Und dabei geht es nicht nur um den „Geist“, sondern um das große Ganze also Körper und Geist.

geschrieben am 30.11.-1 von Manfred Hoschek

Das Leben ist KEINE Reise - Alan Watts

Alan Wilson Watts (6. Jänner 1915 - 16. November 1973) war ein britischer Philosopher, Autor und Redner, am besten bekannt als ein Interpretierer und Bekanntmacher von östlicher Philosophie für westliches Publikum. Seine Philosophien scheinen das Ego, Politik und Limitieurungen zu transtzendieren. Seine Monologe haben eine mächtige Art, weit entfernte abstrakte Ideen mit dem gegenwärtigen Augenblick zu verbinden und seine Worte haben eine einzigartige Art, das Leben zu betrachten. Das Leben ist ein Geschenk.

geschrieben am 30.11.-1 von Manfred Hoschek

RdL: Die 3 Sekunden Regel um in die Gänge zu komme

Wir alle wissen wie schwer es ist, Dinge, die wir nicht machen wollen, zu erledigen. Die "3 Sekunden-Regel" ist ein simpler aber effizienter Trick, wie wir es trotzdem schaffen und in die Gänge kommen.

geschrieben am 30.11.-1 von Manfred Hoschek

4 Möglichkeiten, neue Gehirnzellen wachsen zu lass

geschrieben am 30.11.-1 von Manfred Hoschek